Genmaicha Tee

19. Mai 2012

Der Genmaicha Tee ist ein japanischer Reistee. Es ist eine Mischung aus dem japanischen Grüntee Sencha und geröstetem/gepufftem Vollkornreis. Auch der japanische Grüntee Bancha wird häufig anstelle des Sencha genutzt. Meistens finden sich neben dem gerösteten Vollkornreis auch noch gepoppte Reiskörner in der Teemischung Genmaicha. In Japan ist der Genmaicha Tee einer der beliebtesten Tees. Er wird dort vorzugsweise am Nachmittag verzehrt, passt aber aufgrund seines Geschmackes zu jeder Tageszeit.

Der aromatisch rauchige Teeduft riecht sehr angenehm. Der Geschmack des Genmaicha Tees ist sehr erfrischend mit einem Hauch von malzigem Röstaroma und einer milden Süße im Abgang.

Die Zubereitung von Genmaicha Tee ist sehr simpel. Auf ¼ Wasser kommt 1 TL Genmaicha Tee. Der Tee sollte mit 80°C heißem Wasser aufgegossen werden und danach etwa zwei bis drei Minuten ziehen.

Spearminz-Tee

14. April 2012

Die Spearminze wird auch “Grüne Minze” genannt. Besser bekannt ist Spearminz Tee wohl unter dem Begriff “Pfefferminztee”. Er ist einer der beliebtesten Teesorten überhaupt.

Spearminztee ist bekannt für seinen wunderbaren erfrischenden Geschmack. Spearminztee kann man sehr gut trinken, wenn man Magenprobleme hat, da wirkt er unter anderem sehr beruhigend. Eine Tasse von dem Tee soll auch wohltuend bei Halsschmerzen sein. Der Tee soll angeblich auch dabei helfen, weniger Zucker zu sich zu nehmen, denn er soll das Verlangen nach Zucker verringern.

Gerade diejenigen, die eine Diät machen, könnten es mit dieser Methode ausprobieren. Ob es tatsächlich wirkt sei dahingestellt. Man kann ihn warm und auch kalt zu sich nehmen. Auch als Erfrischungsgetränk ist der Spearminztee sehr zu empfehlen.

Die Zubereitung ist einfach. Mit heißem Wasser übergießen und dann fünf Minuten ziehen lassen. Wenn man frische Pfefferminzblätter nimmt, dann sollte man den Tee zehn Minuten ziehen lassen.

Taigawurzel

14. März 2012

Die aus der Pflanzenfamilie der Efeugewächse stammen Taigawurzel wird hauptsächlich zur Steigerung der Abwehrkräfte eingesetzt. Die Wurzel gilt als der sibirische Ginseng und verfügt noch zusätzlich über die Eigenschaft Konzentrationsstörungen auszugleichen und Schwächephasen zu überbrücken.

In Sibirien, wo die Taigawurzel beheimatet ist, wird die bis zu sieben Meter hoch wachsende Pflanze in der Naturheilkunde seit über 2000 Jahren eingesetzt und auch in der traditionellen chinesische Medizin wird sie gern verwendet.
Taigawurzel Tee wird auch gerne im Vorfeld einer beginnenden Erkältung empfohlen.

Nach dem katastrophalen Tschernobyl Unglück wurden die Arbeiter mit der Taigawurzel versorgt. Ob wirklich eine lindernde Wirkung aufkommen ist, das kann leider nicht bestätigt werden. Es zeigt aber ganz klar den Glauben an diese Wurzel.

Die Kraft des Taigawurzel genießen und die Abwehrkräfte auf den Alltag vorbereiten, Taigawurzel Tee für den Hausgebrauch.

Oolong Formosa Tee

27. Februar 2012

Dieser Oolong Tee kommt von der west-pazifischen Insel Taiwan. Er wird ausschließlich dort angebaut. Die Merkmale des Formosas sind seine zarte Würzung und das feine Aroma. Wegen der nur leichten Fermentierung wird er zwischen dem Schwarz- und Grüntee eingeordnet. Nach dem Servieren besitzt der Tee eine wärmende rotgoldene Farbe. Der mittelkräftige Tee mit einer leichten Erdnote enthält Koffein. Ein gut gehäufter Teelöffel pro Tasse reicht bei einer Ziehzeit ca. ein bis zwei Minuten aus, um ihn anschließend genießen zu können. Er ist für Einsteiger, die Oolong Tees ausprobieren wollen, gut geeignet.

Dieser Tee wird auch “Champagner Oolong” genannt, da nur die obersten Blätter der Teepflanze verwendet werden. Auch wegen der geschmacklichen Eigenschaften wird er so genannt. Seine herausragende Qualität wird nicht nur von Kennern geschätzt. Wer diesen Tee probiert, wird auf seinen Geschmack kommen.

Süßholzwurzel Tee

13. Februar 2012

Süßholzwurzel - Pulver

Als Süßholz wird die Wurzel der Süßholzpflanze bezeichnet. Einmal geerntet wird die Wurzel getrocknet und weiterverarbeitet, unter anderem zu Tee.

Schon in der Antike und im Mittelalter war Süßholz weit verbreitet und wurde als Heilmittel eingesetzt. Die Heilkraft der Wurzel wird bei vielen verschiedenen Beschwerden und Leiden, wie zum Beispiel Atemwegserkrankungen, Kopfschmerzen und Rheuma, besonders wegen ihrer schmerzlindernden Wirkung geschätzt. Auch in der chinesischen Medizin ist Süßholz sehr bekannt und lässt sich in der Liste der 50 traditionellen Heilmittel wiederfinden.

Bevor die Süßholzwurzel jedoch zu Tee verarbeitet werden kann, muss sie zuerst getrocknet und zerkleinert werden. Das Süßholz wird als Teemischung entweder pur oder mit anderen Heilkräutern gemischt angeboten. Damit man einen möglichst perfekten Tee aus Süßholzwurzel erhält, wird eine geringe Menge der Wurzel mit Wasser übergossen und lange ziehen gelassen. Die richtige Dosierung spielt hierbei eine wichtige Rolle, denn der Geschmack des Süßholzes ist relativ intensiv.

Mate – der Muntermacher unter den Tees

28. Januar 2012
Mate Tee

Wie allgemein bekannt, ist Kaffe eines der weitverbreitetsten Wachmacher unter den Heißgetränken.

Wer Kaffee nicht verträgt, sollte unbedingt einmal einen Matetee probieren.
Matetee eignet sich auf Grunde des Koffeingehalts der südamerikanischen Pflanze nämlich hervorragend als Kaffeeersatz. Die Blätter des südamerikanischen Matestrauchs haben ausser dem muntermachenden Effekt aber noch viele andere hervorragende Eigenschaften.

So wirkt sich Mate anregend auf Nerven, Muskeln und Stoffwechsel aus. Deshalb ist Mate ein gut geeignetes Mittel zur Unterstützung bei der Durchführung einer Diät, da die grünen Blätter die tägliche Leistung steigern können und obendrein hungerstillend und leicht abführend wirken, wenn man eine Tasse Matetee vor jeder Mahlzeit trinkt.

Mate eigent sich aber auch für äußerliche Anwendungen. Aufgetragen auf Hautirritationen oder Ekzemen, kann ein Matesud schnell zur Linderung der Beschwerden verhelfen.

Pu Erh Tee – ein edler Tee

19. Januar 2012

Pu Erh Tee wird aus den Blättern des uralten Qingmao-Teestrauchs (Camellia sinensis) gewonnen. Sie wachsen seit 1700 Jahren in der chinesischen Provinz Yunnan, wo ihre Ableger bis heute kultiviert werden. Das gleichmäßige Klima am Fuße des Hochgebirges sorgt für den Reichtum an Geschmacksstoffen, die sich im Fermentationsprozess herausbilden. Während vieler Arbeitsschritte reifen die Blätter, bis der Pu Erh Tee seine charakteristische braunrote Farbe gewinnt. Bakterien und Edelschimmel werden auf den Rohtee aufgebracht. Immer wieder wird der Pu Erh Tee befeuchtet und umgewälzt, oft über Jahrzehnte hinweg, bis er sein erdiges, feinherbes Aroma erreicht. In früheren Epochen blieb er dem Adel vorbehalten, der den alten Tee sehr schätzte. Denn anders als übliche Tees verliert Pu Erh nicht sein Aroma, sondern baut es wie ein Spitzenwein aus. Pu Erh Tee belebt und reguliert den Blutdruck, er kann gegen Stoffwechselstörungen und Unwohlsein helfen.

Ostfriesentee – Die Mischung macht´s!

08. Januar 2012

Der Echte Ostfriesentee, und nur Tee der in Ostfriesland gemischt wurde darf sich so nennen, ist eine besonders starke Teemischung. Der Echte Ostfriesentee setzt sich aus bis zu zehn verschiedenen Sorten schwarzen Tees zusammen.
In die Mischung kommt hauptsächlich der aus Indien stammende Assamtee. Es werden aber auch Tees aus dem heutigen Sri Lanka, dem früheren Ceylon, sowie Sorten aus Afrika, Java und Sumatra beigemengt.

Der Geruch der zerkleinerten Teeblätter ist aromatisch und leicht süßlich und steht damit im krassen Kontrast zu Geschmack des Tees der sehr kraftvoll und aromatisch ist.
Für den wahren Teegenuss verwendet man 1 Teelöffel voll, das entspricht etwa 1g, Tee je Tasse. Übergießt diesen mit sprudelnd-kochendem Wasser und lässt alles zwischen 3 und 5 Minuten ziehen.

Zum Süßen des Tees gibt man einen Kluntje, einen kristallinen Zuckerwürfel, in die Tasse. Darauf wird der frisch gebrühte Tee gegeben. Am Rand lässt man vorsichtig einen kleinen Löffel voll Sahne in den Tee gleiten, so dass eine Wolke aus Sahne entsteht.
Der Tee wird dann traditionell getrunken, ohne dass man ihn umrührt.

Jasmintee – Hauch von Fernost

28. Dezember 2011
Jasmintee

Seinen Ursprung findet dieser beliebte Jasmin-Tee im alten China, in der sogenannten Songdynastie.
Dort wurde er zu besonderen Anlässen in einer feierlichen Teezeremonie zubereitet und getrunken.
Er besteht aus einer besonders feinen Mischung edlen Tees und ist ein wahrer Gaumenschmaus für Liebhaber exzellenter Teesorten.

Jasmintee ist ein Grüntee oder halb fermentierter Tee, welcher durch das Beifügen von Jasminblüten aromatisiert wird. Besonders edlen Sorten dieses aromatischen und erfrischenden Tees werden die Blüten auch heute noch per Hand beigemengt.
Dieser Tee besticht durch seinen intensiven Duft und das unvergleichliche Aroma hauchzarter Jasminblüten.
Er wird mit heißem, nicht mehr kochenden Wasser! übergossen und entfaltet so seinen unvergleichlichen Geschmack. Beim Zubereiten umgibt einen der Hauch von Fernost und lädt zum Träumen und entspannen ein.

Der Genuss dieses besonderen Tees ist einzigartig und kitzelt die Geschmacksnerven.

Lapacho-Tee

17. Dezember 2011

Aus der Rinden-Innenseite des gleichnamigen Lapacho-Baumes wird der Lapacho-Tee gewonnen. Dieser Baum wächst in Mittel- und Südamerika, gehört zur Familie der Trompetenbaumgewächse und wird bis zu 35 m hoch. Bereits die Inkas wußten um die gesundheitsfördernde Wirkung des Lapacho-Tees. Sein Einsatzspektrum ist weitreichend, da er eine antibakterielle und die Immunabwehr steigernde Wirkung hat. Demnach kann er bei Erkältungen, Grippe, Verdauungsbeschwerden, Insektenstichen, Wunden und Hautkrankheiten angewandt werden. Sowohl innerlich als auch äußerlich ist der Lapacho, der ein mildes Aroma entfaltet, verwendbar.

Für den Tee kocht man 2 Teelöffel der Rinde auf 1 Liter Wasser für 5 Minuten. Dann läßt man ihn noch eine Viertelstunde ziehen. Um eine optimale Wirkung zu erzielen, sollte man von dem Lapacho-Tee 6 Wochen lang pro Tag 1 Liter trinken. Probieren Sie ihn! Er wird Ihnen gut tun.